Die Art, wie Menschen online nach Informationen suchen, befindet sich in einem grundlegenden Umbruch. Klassische Suchmaschinen wie Google und Bing verlieren zunehmend ihre Rolle als reine Vermittler zwischen Suchanfrage und Website. Stattdessen liefern KI-Systeme Antworten direkt aus – ohne dass Nutzer Webseiten besuchen müssen. Für Ihr Unternehmen hat diese Entwicklung erhebliche Auswirkungen auf Sichtbarkeit und Reichweite bis hin zur Leadgenerierung.
Vom Klicken zur Antwort: Was sich gerade verändert
Über zwei Jahrzehnte funktionierte Online-Suche nach demselben Prinzip: Suchanfrage eingeben, Ergebnisse vergleichen, Websites anklicken. Mit der Einführung von KI-gestützten Funktionen wie Googles „AI Overview“ oder dialogbasierten Suchmodi ändert sich das grundlegend (und rasant). Nutzer erhalten ihre Antworten immer häufiger direkt auf der Suchergebnisseite oder im Dialog mit einer KI – ohne zusätzliche Klicks.
Daraus ergibt sich: Der Traffic, der bislang über Suchmaschinen auf Unternehmenswebsites kam, nimmt ab. Studien aus den USA zeigen bereits heute Rückgänge der Klickzahlen um 30 bis 70 (!) Prozent, abhängig von Branche und Inhaltstyp. Besonders betroffen sind wissensbasierte Inhalte, Blogs und E-Commerce-Seiten.
Weniger Traffic, schwächere Funnels, neue Abhängigkeiten
Für Unternehmen bedeutet das aber viel mehr als nur sinkende Besucherzahlen. Klassische Online-Marketing-Funnel geraten unter Druck: Weniger Websitebesuche führen zu weniger Leads, geringeren Kontaktpunkten und letztlich zu weniger Umsatzpotenzial. Gleichzeitig wächst die Abhängigkeit von KI-Systemen, die entscheiden, welche Quellen sie zitieren und welche nicht.
Eine aktuelle Analyse von Ahrefs, basierend auf über 300.000 Suchanfragen, zeigt: Seit Einführung der KI-Zusammenfassungen bei Google sind die Klicks auf Webseiten im Schnitt um rund 34 Prozent zurückgegangen. Die Aussage von Google, dies habe keinen Einfluss auf den Traffic, ist vor diesem Hintergrund nicht überzeugend.
Paradigmenwechsel: Von SEO zu GEO
Unternehmen stehen damit vor einem strategischen Wendepunkt. Während es bislang darum ging, in Suchmaschinen möglichst weit oben zu ranken, wird es künftig entscheidend sein, von KI-Systemen als zitierwürdige Quelle wahrgenommen zu werden. Dieser Ansatz wird häufig als „Generated Engine Optimization“ (GEO) bezeichnet.
Die Herausforderung: Viele Unternehmen wissen aktuell nicht, ob, wo und zu welchen Themen sie von KI-Systemen erwähnt werden. Transparenz fehlt – und damit auch die Möglichkeit zur gezielten Optimierung.
Was Unternehmen jetzt konkret tun können
Der Umstieg auf KI-optimierte Sichtbarkeit ist kein kompletter Neuanfang, sondern eine Weiterentwicklung bestehender SEO-Ansätze. Aber er erfordert neues Denken. Drei zentrale Handlungsfelder zeichnen sich ab:
- Inhalte neu bewerten
Inhalte müssen echte, belastbare Antworten liefern – nicht nur keyword-optimierte Texte. Wichtig sind klare Autorennennungen, fachliche Reputation, saubere Quellenangaben sowie Verweise auf Studien, Whitepaper und vertrauenswürdige Daten. - Abhängigkeiten reduzieren
Unternehmen sollten prüfen, wie sie ihre Zielgruppen auch jenseits der Suche erreichen: über Newsletter, Social Media, Communities, eigene Plattformen oder Apps. Ziel ist es, direkte Beziehungen aufzubauen und weniger von externen Systemen abhängig zu sein. - KI-Sichtbarkeit messbar machen
Entscheider sollten sich fragen: Zu welchen Themen und Prompts taucht meine Marke in KI-Antworten auf – und wo nicht? Diese Analyse wird künftig zur Grundlage jeder nachhaltigen Content- und Marketingstrategie.
Agenturen auf Augenhöhe
Viele Unternehmen verlassen sich im Online-Marketing auf externe Agenturen. Thematisieren Sie die aktuellen Entwicklungen. Agenturen, die weiterhin ausschließlich klassische SEO-Leistungen verkaufen oder den Wandel kleinreden, verschwenden Ihr Geld.
GEO befindet sich zwar noch im Entstehen, aber genau deshalb ist Offenheit entscheidend. Unternehmen sollten mit ihren Partnern klären, ob diese die KI-Suche strategisch verstehen und Marketingmaßnahmen daran anpassen.
Jetzt handeln
Wir merken jeden Tag: Die KI-basierte Suche verändert das Web schneller und tiefgreifender, als die meisten Unternehmen (und Marketing-Agenturen!) bisher wahrnehmen. Wer abwartet, riskiert massive Sichtbarkeitsverluste. Wer sich frühzeitig mit den Spielregeln der KI auseinandersetzt, bleibt Teil der Antworten, die Kunden künftig erhalten.
Der Wechsel von SEO zu GEO bedeutet einen strukturellen Wandel. Unternehmer und Entscheider müssen jetzt Strategie, Inhalte und Abhängigkeiten kritisch hinterfragen – und die eigene digitale Präsenz zukunftsfähig aufstellen.
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Anke: KI fürs Business, das Wesentliche in 10 Minuten mit Andreas Schrade und Anke Precht.
Andreas, heute sprechen wir über ein Thema, das in vielen Unternehmen und Vorstandsetagen noch gar nicht angekommen ist, aber in der digitalen Welt sehr viel verändern wird. Im Augenblick lösen… KI-Suchen die klassische Google – und Bing -Suche immer mehr ab. Was passiert da gerade und wozu führt das?
Andreas: Tatsächlich sehen wir aktuell eine wesentliche Veränderung des Online -Such -Ökosystems. Wir nutzen seit über 20 Jahren Google und Bing, um unsere Suchanfragen zu stellen. Und wenn immer wir eine Suchanfrage stellen, üblicherweise klicken wir auf die Links, wir lesen, wir vergleichen. und kommen letztendlich zu einer Antwort. Das alles hat Google nun vor wenigen Monaten angefangen wesentlich zu verändern, allen voran mit Einführung der sogenannten AI -Overview oder KI -Kurzzusammenfassung. Das bedeutet, dass wenn immer man eine Suchanfrage an Google stellt, erhält man in den allermeisten Fällen eine vorgenerierte Antwort von Google, die ganz oben auf der Suchergebnisseite steht. Und das ist schon eine große Veränderung. Jetzt geht Google sogar noch weiter und testet aktuell den sogenannten AI -Mode. Und damit ermöglicht Google nun eine Art interaktives Suchen, ähnlich wie wir es auch von ChatGPT kennen, dass wir einfach einen Dialog treten mit der KI. Und all das führt letztendlich dazu, dass der Nutzer immer früher Antworten bekommt und gar nicht mehr die Notwendigkeit hat, auf Links zu klicken oder auf Webseiten kommen zu müssen, um dann Inhalte auszulesen oder vergleichen zu können. Das alles bedeutet nun für Betreiber, dass dieser Traffic, der über Suchmaschinen kommt, perspektivisch immer geringer werden wird. Und diese Entwicklung, da gibt es auch erste Studien, da können wir gleich dazu eingehen, ist tatsächlich relativ zügig, relativ kontinuierlich auch. Und viele Unternehmen haben davon noch gar nichts wirklich am Schirm, dass da etwa eine relativ große Veränderung auf sie zukommen wird.
Anke: Das klingt so als… Würden die Unternehmen, die jetzt gerade noch Geld in klassische Suchmaschinenoptimierung und Content -Marketing investieren, eigentlich schon längst abgehängt und sie wissen es noch nicht?
Andreas: Ja, abgehängt ist vielleicht ein großer Begriff, aber tendenziell bin ich da ganz bei dir. kostenlose Sichtbarkeit im Internet verlieren. Also, was passiert genau? An erster Stelle steht einmal, dass wir einen Traffic -Einbruch wahrnehmen. Das heißt, KI -Systeme zitieren Inhalte, ohne dass ich als Nutzer auf Inhalte oder Links klicken muss. Da gibt es verschiedene Studien in den USA. Je nachdem sieht man in etwa eine Klickreduktion von 30 bis 70 Prozent. eine Menge ist und betroffen sind natürlich Blogs, E -Commerce -Seiten und sonstige Wissensseiten. Der andere Punkt ist, dass wir auch eine Schwächung in diesem ganzen Lead -Gewinnungsprozess haben, also dieser klassische Funnel, dass ich über Google suchen, Nutzer auf meine Webseite bekomme, die dann eventuell anfüttere oder eben mit einem sogenannten Lead -Magnet für mich gewinne. Das heißt, sie hinterlegen eine E -Mail -Adresse und das erlaubt mir dann im weiteren Vorgehen, diesen Kontakt zu bespielen bis hin zu dem Schritt, dass aus diesem Lead irgendwann ein Kunde wird. Und eine andere Geschichte, die sich dann eben damit auch abzeichnet, ist, dass sich die Abhängigkeit erhöht. Also ich und meine Webseite wird mehr und mehr auch abhängig von dem Goodwill dieser KI -Systeme und der Hoffnung, dass die mich positiv aufnehmen und möglichst häufig auch in ihren Suchergebnissen listen werden.
Anke: Ich habe jetzt, während du das erklärt hast, gerade den letzten Flugsuchprozess mitlaufen lassen, den ich hatte. Ich habe einen Flug gebraucht in eine recht entlegene Gegend und hätte früher auch auf den Webseiten der Fluggesellschaften nach Flügen gesucht, mit denen ich üblicherweise fliege, von den Flughäfen, von denen ich üblicherweise fliege. Das heißt, ich hätte mich da durchgeklickt, hätte gecheckt, fliegen die irgendwo in die Nähe hin, wie komme ich da hin? Und ich habe definitiv dieses Mal mit der KI gesucht, nach der besten Verbindung von zu Hause, nach da, wo ich hin möchte. Und fliege jetzt mit einer Gesellschaft, mit der ich üblicherweise überhaupt nicht geflogen wäre, weil ich gar nicht wusste, dass die für mich günstig ist. Und habe letztendlich diesen Suchprozess über die Webseiten der bisherigen Fluggesellschaften überhaupt nicht mehr gemacht. Das ist definitiv eine Riesenveränderung. Das heißt, ich bin mit meinem Kaufverhalten ganz woanders gelandet, als ich das zu klassischen Google -Suchzeiten noch gelandet wäre. Das ist das, was du meinst damit, oder? Da verändert sich die komplette … Such -und -Finde -Welt im Netz und für mich klingt es ein bisschen wie so ein Zeitenwechsel, weißt du, wie zur Zeit der Musikwende von klassischen CDs und so weiter auf Spotify. Da läuft gerade was, was wir noch gar nicht einschätzen können. Lass uns das mit ein paar Zahlen unterfüttern. Was bedeutet das konkret schon jetzt?
Andreas: Ich habe mir zu dem Thema eine Studie der Firma Ahrefs herausgesucht. Die Firma, die dahinter steht, ist ein echter Branchenprimus, wenn es um Suchmaschinen, Suchmaschinenoptimierung geht. Und deren Studie nach, die haben hierbei über 300 .000 verschiedene Suchanfragen bzw. Keywords analysiert, reduzierte sich mit Einführung dieser KI -Übersicht von Google, dieser AI -Overview. die Klicks um etwa 34 Prozent. Also das bedeutet, mit Eingabe von Suchanfragen ergaben sich durch die Einführung von Googles KI -Übersicht 34 Prozent weniger Klicks auf Webseiten, was eine ganze Menge darstellt.
Anke: Das klingt echt nach einer ganzen Menge. Was sagt denn Google dazu?
Andreas: Eine Google -Sprecherin hatte sich dazu eins geäußert und gesagt, dass diese Einführung dieser AI -Overview keinen Einfluss haben wird auf den Suchtraffic für Webseiten. Persönlich halte ich das für Quatsch, denn es ist logisch, dass sich viele Suchanfragen beim ersten Überblick, den mir Google bereitstellt, einfach erledigen und ich nicht die Notwendigkeit habe, weiter zu forschen.
Anke: Das heißt, Andreas, wenn ich davon ausgehen muss, dass weniger Leute auf meine Website klicken, dann müsste das Ziel ja jetzt werden, von der KI zitiert zu werden. Wie komme ich da hin? Oder was bedeutet das jetzt für mich als Unternehmen konkret?
Andreas: Genau, also wir sind gerade in Zeiten eines Paradigmenwechsels. Das bedeutet, während man bislang versucht hat, in Google -Rankings möglichst gut dazustehen, geht es jetzt vielmehr darum, von der KI zitiert, von der KI erwähnt zu werden. Und da haben viele Unternehmen aktuell das Problem, dass sie keinerlei Transparenz darüber haben. Also sie wissen gar nicht, zu welchen Inhalten sie bei welchem KI -System aktuell erwähnt wird. Das ist ein Thema, bei dem wir auch Unternehmen beraten. Also wir helfen letztendlich dabei, diese Transparenz zurückzuerlangen.
Anke: Der Paradigmenwechsel klingt nach, boah, da müssen wir jetzt echt viel machen. Wir können also nicht so weitermachen wie bisher als Unternehmen und da kommen Aufgaben auf uns zu, die nicht nur Arbeit bedeuten, sondern auch Umdenken. Was sollte ich als Entscheidungsträger, der jetzt zum ersten Mal davon hört, dass das alles passiert und schon am Laufen ist, denn tun oder was kann ich kurzfristig tun, damit ich jetzt… nicht hinten runterfalle
Andreas: Ja, also glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe an Optionen. Am nahelingsten wäre es, sich das alte SEO -Konzept anzusehen und weiterzudenken, um damit auch Inhalte für die KI zu optimieren. Beide Welten, also die traditionelle Suchmaschine -Optimierung, aber auch die Optimierung für KI, sind sich weitgehend ähnlich, aber es gibt beim Thema KI eben gewisse Besonderheiten. Die sollte man kennenlernen, verstehen und entsprechend auch berücksichtigen. Denn letztendlich ist es so, dass KI -Systeme haben so ein bisschen das Problem, dass sie aus dieser Unmengen an Daten schöpfen können und im Zweifelsfall setzen sie auf Quellen, die möglichst seriös und reputationsstark aussehen. Das sind Aspekte, die man in der eigenen zukünftigen Content -Strategie einfließen lassen sollte. Also das sind Themen wie Benennung des Autors, Fokus auf Reputationsaufbau des Autors, Referenzierungen auf Studien, Whitepapern und solche Themen. Der andere Schritt ist im Kern auch nichts Neues, dass ich als Unternehmen eben prüfe, welche alternative Möglichkeiten habe ich, eben meinen Kundenkreis zu adressieren. potenzielle Neukunden zu erreichen, um eben auch die Abhängigkeit zu KI -Suchen und zu Suchmaschinen allgemein zu reduzieren. Ob das jetzt Themen sind wie clevere Newsletter -Konzepte, Social Media, TikTok, eine eigene App, die man die Nutzer erreichen kann und so weiter, sei von Fall zu Fall eben unterschiedlich. Aber es ist natürlich wichtig, dass ich als Unternehmen anfange, erst mal mir hier in Gedanken zu machen und mich entsprechend strategisch.
Anke: Viele Unternehmen kümmern sich ja um Online -Marketing gar nicht selber, sondern beauftragen Agenturen dafür. Diese Agenturen werben teilweise immer noch mit der klassischen SEO -Optimierung. Das heißt, dass ich als Unternehmer in diesem Fall auch mal mit meiner Agentur sprechen sollte, um zu fragen, habt ihr diese Entwicklung auf dem Schirm, seid ihr schon dran? euch darauf einzustellen und was bedeutet das für mein Marketing im Internet oder für mein Marketing insgesamt?
Andreas: Wichtig ist, dass die beratenden Agenturen, all jene, die bereits am Thema SEO mitwirken, das Thema dieser sogenannten Generated Engine Optimization oder auch kurz GEO am Schirm hat. Es ist ein Thema, Das muss man fairerweise sagen, das momentan am Entstehen ist. Es gibt noch keine Agentur, die langjährige Erfahrungen mit diesem Thema hat. Mir persönlich wäre wichtig, dass ich sehe, dass die Agentur oder die Berater dem Thema aufgeschlossen gegenüber sind, da ich persönlich aus meiner eigenen Erfahrung heraus auch Agenturen kennengelernt habe, die dieses Thema eher kleinreden und sagen, im Kern ändert es sich nichts, alles bleibt beim Alten, wir müssen eigentlich nichts dahingehend umstellen, aber das ist eben nicht richtig. Also jedes neue System hat seine eigenen Grundregeln, seine eigenen Regeln, nach denen man spielen muss und dahingehend würde ich einfach aufpassen, dass eben das Thema adäquat abgedeckt ist.
Anke: Und ich kann ja aus meinem Beispiel von vorhin wirklich auch sagen, ich bin bei einem ganz anderen Anbieter gelandet durch die neue Art von Suche, als ich das bisher getan hätte. Das heißt, es hat sich für meine bisherigen Fluggesellschaften ein Verlust eingestellt, den es ohne die KI -Suche so nicht gegeben hätte. Ich wage einfach mal die steile These, SEO ist tot oder zumindest dabei, ziemlich schnell zu sterben. Wir brauchen jetzt eine Umorientierung im Hinblick auf diese neue Art zu suchen, was auch immer das konkret bedeuten wird. Was genau heißt das denn jetzt nochmal für Agenturen oder für Unternehmen, die von SEO auf GEO umstellen möchten oder müssen?
Andreas: Genau, es geht nicht mehr nur darum, Inhalte für Keywords zu optimieren, so wie man es aus dem klassischen SEO -Konzept kennt, sondern Antworten zu liefern für zu erwartende Prompts, die Nutzer eingeben und dazu semantisch relevante Inhalte anzubieten. Aber es gibt natürlich noch viel mehr, was dahinter steht. Das bekommen wir auch nicht in zehn Minuten erklärt. Dazu können wir auch in den nächsten Monaten noch ein paar Beiträge machen.
Anke: Sehr gut. Andreas, gib unseren Zuhörern für heute und für diesen Start in dieses spannende Thema, was wir mit Sicherheit noch ein paar Mal aufnehmen werden in den nächsten Monaten, drei konkrete Tipps, für was kann ich jetzt sofort tun?
Andreas: Genau, mein erster Tipp ist, in die Zukunft zu denken. Stellt euch vor, 50 % des organischen Suchtraffics über Google und Bing würden wegbrechen. Was würde das für euch bedeuten? Welche Lösungen wären eine mögliche Antwort auf dieses Szenario? Der zweite Tipp ist, Inhalte zu prüfen. Also stellt sicher, dass eure Inhalte auch echte Antworten liefern und nicht nur mit Keywords aufgefüllt sind. Inhalte vernünftig zitiert, verlinkt sind. Das sind Punkte, worauf KI -Systeme ganz besonders stehen. Der letzte Tipp ist, die Reichweite im KI -Ökosuchsystem zu messen. Das heißt, wie ist eure Marke präsent, zu welchen Prompts und Themen werdet ihr überhaupt gefunden und zu welchen Themen auch nicht.
Anke: Wow, Hausaufgaben. Ich fasse zusammen. KI -Suchen verändern das Webgrad komplett, so wie wir es kennen. Und wer da noch lange wartet, wird deutlich an Sichtbarkeit verlieren. Wer lernen wird, wie KI tickt und sich darauf einstellt, bleibt Teil der Antwort bei Suchen im Internet. Die Unternehmen sollten jetzt wahrscheinlich ziemlich schnell aufwachen, damit sie nicht abgehängt werden. Und natürlich auch die Agenturen, die ja heute, so wie du gesagt hast, immer noch überwiegend die klassische SEO -Optimierung anbieten und verkaufen. Und damit wahrscheinlich auch das ein oder andere Geld ihrer Kunden verbrennen werden, wenn sie sich nicht auf die KI suchen einstellen. Genau so ist es. heute mehr und mehr verstärkt um das Vertrauen in Daten und zitierwürdige Quellen. Es geht nicht mehr nur um Keywords und an dieser Front muss man einfach als Unternehmen vernünftig aufgestellt sein. Vielen Dank, Andreas. Das war unser heutiges KI -Update fürs Business. Mir wird echt ein bisschen schwindig, wenn ich mir vorstelle, was da gerade passiert. An alle da draußen, vielen Dank fürs Zuhören, viel Spaß beim Weiterdenken und bis zum nächsten Mal.


